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Georyhthmogramm

Allgemeines

Das Georhythmogramm nach Dr. Ernst Hartmann – eine zuverlässige biophysikalische Messmethode.

(Das Georhythmogramm in Theorie und Praxis ist ein wichtiger Bestandteil unserer Ausbildungsseminare in der Geobiologie und wird eingehend gelehrt und angewendet)

Die Durchführung von Hautwiderstandsmessungen nach der Methode Dr. Hartmann ist eine zuverlässige Methode zum Nachweis der biologischen Wirkung von geopathogenen Zonen (Wasseradern, Verwerfungen, Gitternetze), technischen Hausinstallationen und Baustoffen auf den Menschen. Auch die Wirkung von Medikamenten oder anderen Gegenständen (Edelsteine, Schmuck usw.) auf eine Person kann man mit dieser Methode beurteilen. Wilhelm Martin, Ehrenvorsitzender des Forschungskreises für Geobiologie Dr. Hartmann e.V., hat viele hundert Messungen durchgeführt und ist Spezialist auf diesem Gebiet. Er hat mit Prof. Manfred Hoffmann (FH Weidenbach/Weihenstephan) mit dieser Messmethode sogar eindeutige Unterscheidungen zwischen Getreide im „konventionellen“ und „bio-dynamischen“ Anbau im Blindversuch festgestellt.

Warum Hautwiderstandsmessungen?
Da alle Aussagen von Rutengängern, Pendlern und Baubiologen über die biologische Wirkung von natürlichen und technischen Störfeldern subjektiv und damit widersprüchlich sein können, ist es dringend erforderlich, diesen wichtigen Fragenkomplex mit reproduzierbaren Messungen aufzuklären.
Die sorgfältig durchgeführten Hautwiderstandsmessungen, nach der Methode von Dr. med. Ernst Hartmann und dessen Bruder Dipl.-Ing. Robert Hartmann, können folgende wichtige Antworten gefunden werden:
Ist die Angabe eines Rutengängers oder Pendlers über die Wirkung eines Schlaf- oder Arbeitsplatzes auf einen Menschen richtig?
Wie wirken verschiedene Baustoffe und Installationen auf den Menschen?
Hat ein Entstörgerät oder ein Abschirmgerät auf diesen gegebenen Schlaf- oder Arbeitsplatz tatsächlich die im Prospekt versprochene Wirkung. Durch Widerholung der Messung in gewissen Zeitabständen kann man evtl. die Dauer der Wirkung feststellt.

Wie werden diese Widerstandsmessungen aufgeführt?
Für die Hautwiderstandsmessungen wird ein handelsübliches elektrisches OHM-Meter oder Vielfachmessgerät mit einem Widerstandsbereich von mindestens 0 – 200 kOhm und einer Eletrodenspannung von 1,5 – 9 Volt benötigt. Als Handelektroden haben sich nur spezielle Messingelektroden (auch einzeln erhältlich bei unserer Vertriebsgesellschaft GEOBIONIC) nach den Vorschriften von Dr. Hartmann / Dr. Aschoff (Dr. Aschoff verwendete dieses Material auch für seinen Bluttest) mit einer Steckbuchse bewährt. Die gesamte Messausstattung mit bewährten und geprüften Komponenten als Einheit kostet bei GEOBIONIC ca. 100 EURO.
Die Messingelektroden werden mit zwei Kabeln an die Plus- und Minusbuchsen des Messgerätes angeschlossen und der drehbare Messbereichswähler auf die Markierung Kilo-Ohm eingestellt. Wenn man jetzt zwischen den beiden Elektroden einen Kontakt herstellt, muss der Anzeige des Gerätes NULL anzeigen (Bei Ohm-Geräten mit Zeiger sollte dieser ebenfalls auf NULL stehen, gegebenenfalls muss dieses Gerät mit einer vorhandenen Stellschraube nachjustiert werden). Damit ist das Gerät messbereit.
Zur Durchführung der Messung werden weiter eine (am besten mechanische) Uhr mit gut sichtbarem Sekundenzeiger und ein Block Millimeterpapier der DIN A 4 – Größe benötigt.
Die Messungen können nun auf zwei Arten ausgeführt werden:
Die Versuchsperson (VP) drückt in Abständen von einer halben Minute die Elektroden 2 – 3 Sekunden lang kräftig mit den Händen – Ein Versuchsleiter (VL), der einige Meter (dazu sind die langen Messkabel von 5 Metern erforderlich) von der Versuchsperson entfernt auf einem neutralen (ungestörten) Platz sitzt, gibt jede halbe Minute ein Zeichen zur Messung, liest den Messwert auf dem Gerät ab und trägt ihn in ein Koordinatenkreuz auf dem Millimeterpapier ein. Es hat sich gezeigt, dass die Messung am besten funktioniert, wenn man die Elektroden zwischen den einzelnen Messintervallen ablegt. Klebeelektroden auf der Haut haben sich nicht bewährt. Gleicher Druck auf die Elektroden bei allen Messungen ist erforderlich.
Die Messungen und Eintragungen können auch von einer Person ausgeführt werden. Dann werden Messgerät, Uhr und Millimeterpapier von der Versuchsperson auf einen Holztisch oder Holzplatte gelegt, die Elektroden ebenfalls jede halbe Minute 2 – 3 Sekunden lang kräftig gedrückt und gleichzeitig von der VP der Messwert abgelesen. Nach dem Ablegen der Elektroden werden von der gleichen VP die Messwerte in das Messblatt eingetragen und die aufeinanderfolgenden Messpunkte zur Messkurve verbunden. Nach Ablauf der halben Minute werden die Elektroden wieder aufgenommen und wie vorher gedrückt.
 
Was ist bei den Messungen zu beachten?
Die Messungen sollten in einem ruhigen abgeschlossenen Zimmer durchgeführt werden. Versuchsperson und Versuchleiter, wenn mit 2 Personen gemessen wird, sollten auf Holzstühlen sitzen und in dem Zimmer sollten sich keine Möbel oder Geräte aus Metall befinden. Auch Federkernmatratzen, Sessel und Liegen mit Stahlfedern können die Messungen stören. Im Abstand von zwei Metern sollten auch keine elektrischen Lampen und Geräte stehen und der elektrische Strom in den Leitungen abgeschaltet sein. Auch Kunststoffböden, Tischdecken, Kleidung und Schuhe mit Kunststoff stören die Messungen und sind vom Messplatz zu entfernen. Kunststoffteppiche kann man mit einem feuchten Tuch abdecken oder mit Wasser besprühen. Noch größere Abstände sind für Mobilfunktelefone und für schnurlose Telefone nach dem DECT-Standard einzuhalten (Dr. Lebrecht von Klitzing hat z. B. eine Veränderung der Gehirnströme bis zum Abstand von 10 Metern nachgewiesen).
Radiomusik oder Unterhaltung mit einer Person kann ebenso stören bzw. einzelne Messungen beeinflussen, wie z. B. auch ein Klingeln an der Tür oder des Telefons oder das Läuten von Kirchturmglocken. Durch Auslösen eines solchen Tones können sich die folgenden zwei bis drei Einzelmessungen im Halbeminutentakt gravierend verändern, bis sich wieder die Normalität einpendelt.
Für die Messungen sollt man sich in einem Zimmer, in einer Wohnung oder auch im Garten einen möglichst ungestörten und eine stark gestörten Platz suchen oder von einem guten Rutengänger suchen lassen und immer an beiden Plätzen Vergleichsmessungen von 20 – 30 Minuten Dauer, wie oben beschrieben, durchführen.
Auf dem ungestörten Platz verläuft die Messung wie in der abgebildeten GRG-Spalte 1 sehr ruhig, die Messwerte bewegen sich in einem Bereich von 1 – 2 Kilo-OHM und zeigen einen leicht fallenden Verlauf. Dabei kann es vorkommen dass die Messwerte in den ersten 10 – 15 Minuten noch große Sprünge zeigen und erst nach dieser Zeit die Beruhigung einsetzt. Wenn der Platz ungestört oder entstört ist, muss die Messkurve diesen ruhigen Verlauf beibehalten. (Zur besseren Darstellung der nebenstehenden Abbildung bitte diese mit der Maus zur Vergrößerung anclicken!)
Die ersten zehn Minuten der Messung werden für die Beurteilung grundsätzlich außer Acht gelassen. So lange benötigt der Körper, um sich an den Platz zu gewöhnen!
Bei den Messungen ist aber auch das Wetter zu beachten und in das Messblatt einzutragen. Eine stark gestörte Wetterlage (Gewitter, Durchzug einer Kalt- oder Warmfront usw.) kann die Messungen verändern. Es ist auch zu beachten, dass sich unter dem Messplatz keine Heizung, kein Tankraum (Öltanks), keine Garage mit Autos, keine Trafostation und keine Werkstätten mit Maschinen befinden. Die Blickrichtung sollte bei zu vergleichenden Messungen in die gleiche Himmelsrichtung zeigen.
Auf dem gestörten Messplatz verläuft die Messkurve viel unruhigen, zeigt Sprünge bis zu 5 Kilo-OHM, einen steigenden verlauf der Messkurve und zeigt auch nach 10 – 15 Minuten keine Beruhigung. Siehe Abbildung GRG, Spalte 2.
Es ist weiter zu beachten, dass die Versuchsperson mehrer Tage vor der Messung keine Medikamente, keine Beruhigungs- oder Schlafmittel genommen hat. Solche Mittel können die Messungen völlig blockieren oder verändern.
Die Messkurven von verschiedenen Menschen auf gleichen Plätzen werden immer auch vom Alter, vom Gesundheitszustand und der Sensibilität der Menschen abhängen. Junge und gesunde Menschen haben Widerstandswerte zwischen 5 – 15 K-OHM, während sie bei älteren Menschen zwischen 15 – 30 K_OHM liegen. Bleiben die Messwerte über mehrere Minuten über 40 K-OHM ist die Versuchsperson für die Messung ungeeignet und man sollte  zur Prüfung eines Platzes einen jüngeren Menschen oder eine Person mit niedrigeren Widerstandswerten als VP einsetzen.
Wenn auch die Messkurven bei verschiedenen Menschen unterschiedlich und in verschiedenen Höhen verlaufen, so ist aus dem Verlauf der Kurve klar zu erkennen, welche Wirkung der Messplatz, eventuell ein Baustoff, eine Installation, eine Elektroleitung, ein Fernsehgerät oder eine Abschirmung auf den Menschen ausübt.
Beim ungestörten Platz beruhigt sich die Messkurve und zeigt eine fallende Tendenz, beim gestörten Platz bleibt die Kurve unruhig, zeigt Sprünge und einen steigenden Verlauf.
Wenn man auf einem gestörten und auf einem ungestörten Messplatz über längere Zeit bei verschiedenen Wetterlagen wenigstens fünf Messungen von 20 – 30 Minuten Dauer durchgeführt hat, kann man dazu übergehen, auf den gleichen Messplätzen Baustoffe, Installationen oder auch Abschirmgeräte zu prüfen. 20 Minuten ist die kürzeste Messzeit (also insgesamt 40 Einzelmessergebnisse) für eine mit dieser Methode gut vertrauten Person, besser ist auf jeden Fall 30 Minuten, da die ersten zehn Minuten immer für eine Beurteilung wegfallen.
Dabei ist vor jeder Prüfung eine Kontrollmessung durchzuführen und erst dann der zu prüfende Stoff oder das Gerät unter den Stuhl der VP oder in deren Nähe aufzustellen. Alle weiteren Messbedingungen bleiben völlig unverändert. Aus dem Verlauf der Messkurve lässt sich jetzt die Wirkung des Stoffes oder Gerätes ablesen.
Solche Messungen müssen aber immer auf dem ungestörten und dem gestörten Platz durchgeführt werden, da auch mit der Möglichkeit gerechnet werden muss, dass ein Stoff oder ein Gerät auf dem sonst ungestörten Platz Störungen verursacht oder solche auf die Umgebung verdrängt.
Diese Messungen können auch im doppelten Blindversuch vorgenommen werden, wobei eine 2. Person die zu prüfenden Stoffe oder Geräte auf den Messplatz stellt, diese mit Papier oder einem natürlichen Stoff abdeckt und den Raum wieder verlässt, so dass die Versuchsperson nicht wissen kann, welche Änderungen bei den Messungen zu erwarten sind.
Lange Erfahrungen bei Hunderten von Messungen haben gezeigt, dass die Messergebnisse nicht den Erwartungen der VP folgen, sondern oft sogar völlig gegen diese Erwartungen verliefen. Oft konnte erst nach einer gründlichen Kontrolle die Ursache (z. B. bei der Messung getragene Hausschuhe mit Kunststoffsohlen, elektrischen Leitung nicht abgeschaltet, PKW stand unter dem Messplatz in der Garage, neu angebrachte Leuchtstoffröhre in Stockwerk darunter genau unter dem Messplatz ...) gefunden werden, weshalb bekannte Messwerte sich nicht wiederholten. Nach Bereinigung des Messplatzes muss sich der bekannte Messkurvenverlauf mit geringen Abweichungen wieder einstellen.
Die Hautwiderstandsmessungen erfassen viele Kräfte, die auf einen Menschen wirken können gleichzeitig und lassen auch nicht erkennen, welche Kraft zum Zeitpunkt der Messung stärker und welche schwächer wirkt. Das biologische System Mensch ist auch fähig, Kräfte die bisher noch nicht physikalisch gemessen werden können, in elektrische Messgrößen umzusetzen.
Die Hautwiderstandsmessung kann den Rutengänger auch nicht ersetzen, aber mit ihr ist es möglich, die Aussagen des Rutengängers zu kontrollieren. In Zweifelsfällen sollte diese zeitaufwendige Methoden in eine Untersuchung mit einbezogen werden. Jeder von uns ausgebildete und geprüfte „geobiologischer Berater“ ist mit dieser Messmethoden vertraut.
Der Weg zur Aufklärung des uralten Rutenphänomens führt nur über die reproduzierbare Messung.

Anhang: Wie beurteile ich einen Bettplatz mit dem Georhythmogramm?
Führt man das Georhythmogramm mit einer Versuchsperson durch, die auf dem Bett liegt, geht der Schlafplatz ansich von Kopf bis Fuß mit dem Einfluss von Störungen aus dem Untergrund (Wasser, Verwerfungen, Gitternetze) und das gesamte Umfeld mit ein, also sowohl die Wirkung des Bettes mit seiner Ausstattung (evtl. Federkernmatratze, Stahlrost usw.) als auch im Wirkbereich störende Gegenstände und Installationen, Kabel, Nachttischlampen, Radiowecker, Fernseher, evtl. auch hinter der angrenzenden Wand. Elektromagnetische Felder, die nicht durch einen Netzfreischalter abgeschaltet sind oder durch Betätigen der entsprechenden Sicherung im Sicherungskasten, wirken sich nachweislich negativ auf die Messung aus. Das elektromagnetische Umfeld sollte ebenso wie die sogenannte „kapazitive Ankoppelung im Bett“ mit entsprechenden Messgeräten abgeklärt sein.
Weißt das Georhythmogramm eine Störung wie beschrieben auf (starke Sprünge und steigende Tendenz) sollte die Ursache zunächst im Umfeld gesucht und beseitigt werden. Danach ist das Georhythmogramm zu wiederholen. Bei weiterem gestörten Verlauf besteht die Ursache wahrscheinlich im Standort und eine Verlegung des Schlafplatzes muss erwogen werden. Zum genauen Beurteilen, wo die Störung im Bett zu finden ist, sind drei weitere Messungen erforderlich, sitzend auf dem Bett im Kopfbereich, in der Mitte und im Fußbereich. Erst dann ist eine Eingrenzung der Störung mit dieser biophysikalischen Methode möglich. Da dies sehr zeitaufwendig und damit auch kostenintensiv sein kann, wird diese Messung meistens nur in Zweifelsfällen herangezogen, ein guter Rutengänger kann die Störfelder natürlich vorher beurteilen und sich auf wenige Kontrollmessungen beschränken.
Natürlich könnte man auch diese Messung manipulieren, indem die Versuchsperson die Messingelektroden bei den einzelnen Messungen unterschiedlich stark drückt. Das verfälscht das Ergebnis, aus einem ungestörten Platz wird plötzlich durch die starken Sprünge der aufeinander folgenden Einzelmessungen ein stark gestörter Platz. Auch bei dieser Messung ist man bei einem „Abschirmdeckenverkäufer“ nicht gefeit, wenn er anschließend die Decke ins Bett legt und dann die Elektroden gleichmäßig drückt.
Es ist aber noch niemand gelungen, auf einem gestörten Platz ein ungestörtes Georhythmogramm zu erzeugen!!!! Das macht die Messmethode einzigartig. Suchen Sie so lange den ungestörten Platz, bis das Georhythmogramm einen ungestörten Platz zeigt. Am besten ist, wenn die Person die Messung durchführt, für die der Platz bestimmt ist, dann sieht man direkt, wie die Wirkung des Platzes sich genau auf diese auswirkt. Jedoch verlangt auch die Methode etwas an Übung und Erfahrung, so dass es angebracht sein kann, die Messung zusätzlich mit einer in der Messung erfahrenen Person, in der Regel der „geobiologische Berater“ zu wiederholen. Mit einer eigenen Messausstattung kann man aber verschiedene Plätze und die Wirkung von Gegenständen im Laufe der Zeit in seinem Haus durchtesten.
 
PS. Alle nach dieser Methode bisher überprüften Abschirm- und Entstörgeräte, Abschirmdecken gegen Erdstrahlen, dubiose Geräte gegen Elektrosmog (mit Ausnahme: Netzfreischalter) usw. haben keine (zumindest dauerhafte) positive Wirkung gezeigt!
 
Die „kapazitive elektrische Ankoppelung“
 Mit der gleichen Messausstattung mit einem zusätzlichen Erdungskabel  kann man die kapazitive Ankoppelung eines Menschen oder eines elektrischen leitenden Gegenstandes an ein vorhandenes elektrisches Wechselfeld messen. Das ist besonders für die Beurteilung eines Schlafplatzes oder auch Arbeitsplatzes wichtig.
Für diese Messung ist ein Gerät mit einem bestimmten Innenwiderstand erforderlich, billige Geräte aus dem Versandhandel erfüllen meistens nicht die Voraussetzungen und eignen sich dafür nicht. (Die bei GEOBIONIC angebotene Messausstattung mit Erdungskabel hat sich hierbei bestens bewährt, die angegebenen Grenzwerte gelten nur für dieses Gerät mit entsprechendem Innenwiderstand.)
Dazu wird der drehbare Schalter des Messgerätes (Messbereichschalter) auf den Bereich AC oder V~ 2, 20 oder in seltenen Fällen 200 Volt gestellt. (also Bereich Wechselstrom, gemessen wird die Spannung in Volt)
Unsere auch hier bewährte Messing-Handelektrode wird mit dem Kabel an die Buchse V/OHM (rot) angeschlossen und das Erdungskabel an die Buchse COM (schwarz). Der Schuko-Stecker am anderen Ende wird in die normale Steckdose gesteckt. Aus Sicherheitsgründen sind die Zapfen entfernt, und nur die seitlichen Metallleisten der Schutzerdung angeschlossen. Diese Methode an der Steckdose funktioniert natürlich nur in Häusern mit einwandfreier Fundament-Erdung. Bei Häusern, älter als 40 – 50 Jahre mit noch alten Elektroleitungen (evtl. noch zweiadrigen Stegleitungen), ist hier Vorsicht geboten und kann zur Zerstörung des Messgerätes führen. Hierbei sollte man eventuell ein anderes Kabel mit Krokodilklemme verwenden und dieses an Heizungsrohr oder Wasserleitung erden.
Wenn das Gerät auf diese Weise angeschlossen ist, legt sich die Versuchsperson auf das Bett und nimmt die Handelektrode in die Hand. Das Gerät zeigt nun eine Spannung in Millivolt bzw. Volt an. Wird der eingestellte Wert von 2 oder 20 Volt überschritten, erscheint in der Anzeige eine 1 (Überlauf) und der Messbereichsschalter muss auf den nächsthöheren Wert gestellt werden. Wird mit der anderen Hand ein elektrisches Gerät, ein unter Spannung stehendes Kabel oder die angrenzende nicht freigeschaltete Wand berührt, kann der Wert erheblich steigen. Wichtig für die Beurteilung eines Schlafplatzes ist der Messwert in normaler Schlafstellung, er sollte mit unserem Messgerät auf keinen Fall 0,5 Volt übersteigen. Je geringer der Wert, um so besser. Bei einem installierten Netzfreischalter sollte der Wert unter 0,1 Volt liegen, ansonsten spielen noch andere nicht freigeschaltete Stromkreise im Haus mit hinein. (Wir sprechen hier von einer Ankoppelung in Volt, die Angabe von Millivolt soll meistens nur eine hohe Zahl bzw. Messwert für den Laien vortäuschen – 2000 Millivolt statt 2 Volt.)
Mit dieser Messmethode kann man auch beurteilen, ob ein Netzfreischalter im Schlafbereich sinnvoll ist. Hierzu ist die Messung bei abgeschalteter Sicherung zu wiederholen. Die beiden Messwerte müssen sich hierbei erheblich unterscheiden, erst dann ist ein Netzfreischalter zu empfehlen bzw. es sind alle auf den Bettplatz wirkenden Stromkreise herauszufinden und ebenfalls frei zu schalten.
Bei eingelegter Heizdecke, Motoren zur Bettrostverstellung oder auch Wasserbetten bedingen in der Regel eine zusätzliche Ankoppelung, falls diese nicht freigeschaltet werden (das haben die Hersteller von Wasserbetten teilweise erkannt und schalten diese inzwischen auch außerhalb den Heizintervallen frei!). Auch anliegende Kabel am Bett der Nachttischlampen, Konsolen im Kopfbereich mit Schaltern, Steckdosen oder Lampen, Radiowecker und andere Elektrogeräte wirken sich kapazitiv aus. Mit der Messmethode lassen sich alle Störer eingrenzen bzw. entfernen.
Nachts, wenn sich der Körper regenerieren soll, sind solche hohen Werte fehl am Platz, da Wechselstrom unsere eigenen Körperströme empfindlich beeinflussen können.
Das gleiche gilt natürlich auch für die Beurteilung eines Arbeitsplatzes, jedoch sind bei der üblichen Ausstattung mit Geräten, Personalcomputern, Telefon usw. nicht so strenge Maßstäbe anzusetzen. Aber auch hier können durch entsprechende Anordnung der Kabel und Geräte bessere und schonendere Ergebnisse erreicht werden.  Die Messung wird durchgeführt, indem sich die Person an seinen Arbeitsplatz / Schreibtisch setzt und die Elektrode in der Hand hält. Dann kann man entscheiden, ob man z. B. auf die Halogen-Schreibtischlampe mit einem Trafo direkt auf der Tischplatte nicht verzichten sollte und den Unterschied deutlich messen, wenn diese Lampe weggenommen oder durch eine normale Lampe mit Glühbirne ersetzt wird.
Elektromagnetische Wechselfelder können mit diesem Multimeter nicht gemessen werden. Hierzu sind andere Messgeräte, wie sie GEOBIONIC anbietet, erforderlich.
(Alle angegebenen Werte beziehen sich auf unsere Messausstattung, andere Messgeräte oder Handelektroden können erhebliche Abweichungen haben.)
 
Merke:
Muten und Messen ergänzen sich gegenseitig, eine geobiologische Untersuchung muss immer beides enthalten!

 

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