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Frühjahrstagung 2009

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Bericht von der Frühjahrstagung und Mitgliederversammlung 2009

Seit Vereinsgründung im Jahre 1961 hält der Forschungskreis für Geobiologie Dr. Hartmann e.V. in der Eberbacher Stadthalle seine alljährliche Mitgliederversammlung im Rahmen der Frühjahrstagung ab. Zahlreiche Mitglieder des Vereins, die teilweise auch aus dem umliegenden Ausland anreisten, hörten die interessanten Vorträge aus Wissenschaft und Praxis. Auch aus der Umgebung kamen einige Besucher zur Ausstellung im diesmal wieder voll belegten Foyer oder besuchten einzelne Vorträge.

Jahresrückblick

Der Jahresrückblick in der Mitgliederversammlung zeugte wiederum von zahlreichen Aktivitäten in Forschung und Ausbildung im vergangenen Jahr. Der erste Vorsitzende Joachim Götz berichtete über eine Vielzahl angelaufener Forschungsprojekte und zahlreiche Kontakte zu renommierten Wissenschaftlern. Die Mitgliederzahl nahm zwar auch dieses Jahr teilweise altersbedingt (noch nie war die Liste verstorbenen Mitglieder bei der Totenehrung so lang) um 5,5 % geringfügig ab, die Teilnehmer an Seminarveranstaltungen blieben jedoch fast konstant, aber weiterhin auf niedrigem Niveau gegenüber den letzten zehn Jahren. Das Hoch im Jahren 2002 und 2003 wird wohl aufgrund der Vielzahl von neu hinzugekommenen Seminaranbietern mit mehr als doppelt so vielen Teilnehmern wahrscheinlich auch mit großem Werbeaufwand nicht mehr zu erreichen sein. Auch im finanziellen Bereich mussten jetzt im zweiten Jahr leichte Verluste verbucht werden, aber der Geschäftsführer Roland Wirth zeigte sich in Anbetracht der Seminaranmeldezahlen für dieses Jahr zuversichtlich. Erstmals wurden auch die Einnahmen aus einer Erbschaft verbucht, die nach testamentarischer Abwicklung, die immer noch nicht ganz abgeschlossen ist, demnächst ausschließlich für die Forschung genutzt werden darf. Eine entsprechende Bilanzposition "zweckgebundene Rücklagen" wurde gebildet. Damit verfügt der Verein erstmals in seiner Vereinsgeschichte über ein richtiges Forschungsbudget, um den Nachweis von standortbedingten Krankheiten zu führen. Auch seinem satzungsmäßigen Zweck, die Erforschung von Zusammenhängen zwischen Krebs und Bettplatz kann man mit diesen Geldern vielleicht besser gerecht werden. Der wissenschaftliche Beirat hat über die Verwendung dieser Gelder mehrmals beraten und dem Vorstand einige Projekte zur Durchführung vorgeschlagen. Unabhängig davon weist das laufende Geschäftsjahr einen Verlust aus, so dass der Vorstand in der Mitgliederversammlung nach zehn Jahren eine Beitragserhöhung vorgeschlagen hat. Diese wurde auch mit großer Mehrheit mit nur acht Gegenstimmen angenommen.

Beitragserhöhung ab 2010

Die Beiträge erhöhen sich somit für ordentliche und fördernde Mitglieder um jeweils 10 Euro/Jahr. Wie der 2. Vorsitzende Alfonso Becker der Mitgliederversammlung erläuterte, ist dies ein durchschnittlicher Vereinsbeitrag von 5 Euro/Monat für ordentliche Mitglieder, wie ihn jeder Ortsverein erhebt. Bei unseren Leistungen mit der qualitativ hochwertigen Vereinszeitschrift "Wetter-Boden-Mensch" durchaus angemessen. Der Beitrag für Familienmitglieder und Schüler/Studenten wird nicht erhöht.

Vereinszeitschrift "Wetter-Boden-Mensch"

Ein weiterer Antrag des Vorstandes, die Anzahl der Ausgaben pro Jahr von sechs auf vier Ausgaben herabzusetzen und diese vierteljährlich heraus zu geben, wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen. Die hohen Kosten sind für den Verein bei fallenden Mitgliederzahlen, obwohl die Herstellungskosten in den letzten drei Jahren konstant gehalten werden konnten, einfach nicht mehr tragbar. Als weiteres Argument kam noch hinzu, dass einfach nicht mehr genug qualitativ gute und veröffentlichungswürdige Fachbeiträge vorliegen. Es gibt immer weniger Autoren und diese veröffentlichen dann - aus welchen Gründen auch immer - in allen deutschsprachigen radiästhetischen Fachzeitschriften. Dies zeigt ein Vergleich mit dem schweizerischen und österreichischen Verband. Bald reicht eine Gesamtausgabe, weil sowieso - wahrscheinlich auch mangels alternativer Artikel - überall das Gleiche mehr oder weniger und ohne Kenntnis der verschiedenen Redaktionen oft nur ein wenig zeitversetzt.

Bisher sind in den vergangenen Jahr bei "Wetter-Boden-Mensch" in der Regel fünf Ausgaben, davon eine Doppelausgabe erschienen. Der Vorstand hat in Aussicht gestellt, dass aufgrund des ab sofort verfügbaren Forschungsbudgets jährlich eine Sonderausgabe "Forschung" erscheint, so dass Mitgliedern und Abonnenten somit keine Nachteile entstehen, sie vielmehr durch diese Dokumentation an der laufenden Forschung besser und gezielter mit teilhaben können. Wie umfangreich diese jährliche Sonderausgabe wird, hängt im wesentlichen von Aktivitäten und erzielten Forschungsergebnissen ab.

Nachdem die Mitgliederversammlung die Ausgabenanzahl verringert hat, wurde vorgeschlagen, den Antrag auf Erhöhung der Abonnementgebühren zurück zu stellen bzw. auf das nächste Jahr zu vertagen. Somit wird das Abonnement von 25 Euro/Jahr ab nächstes Jahr nicht erhöht. Bedenklich stimmte allerdings, dass sich die Abonnentenzahl um fast 10 % verringert hat.

Ernennung von Ehrenmitgliedern

Der Vorstand schlug der Mitgliederversammlung vor, Prof. Herbert Forstmeier und Architekt Harry Poeschke, wegen ihrer besonderer Verdienste im Verein, sowie in der Geo- und Baubiologie, zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Dieser Vorschlag wurde ebenfalls einstimmig angenommen. Prof. Forstmeier war leider nicht anwesend. Wie später bekannt wurde ist Harry Poeschke nur wenige Wochen nach der Entgegennahme der Ehrenurkunde leider verstorben.

Wie meistens verlief die Mitgliederversammlung sehr harmonisch. Weitere Anträge von Mitgliedern lagen nicht vor, die Diskussionen waren sachlich, erkenntnisreich und fruchtend für die zukünftige Arbeit des Vorstandes. Wie schon öfters, lässt die Teilnehmerzahl in jeden zweiten Jahr, in dem keine Vorstandswahlen stattfinden, gerade bei der Mitgliederversammlung etwas zu wünschen übrig, da die anschließenden Vorträge weitaus besser besucht sind.

Frühjahrstagung

Ein interessantes und abwechslungsreiches Programm wurde auch dieses Jahr wieder geboten. Bereits der Freitagabend wurde von der örtlichen Presse groß mit der Überschrift "Was bedeutet Ewigkeit" mit Prof. Markolf Niemz, Uni Heidelberg, angekündigt. Ein vielversprechender Titel, der zwar nicht unbedingt den Zusammenhang zu den Geobiologen herstellte, hielt was er versprach, so die Meinung einiger Besucher und Nichtmitglieder aus der Umgebung.

Prof. Manfred Hofmann, gewohnt stimmgewaltig und rhetorisch gewandt, zeigte uns die "Wassergeheimnisse zwischen Bibel und Naturwissenschaft", die von Dr. Claude Bärtels anschließend in seinem Vortrag "Wasser als Informationsspeicher" noch erweitert und aus anderer Sicht ergänzt wurden. Nach kurzfristiger Absage wegen Erkrankung durch Mariano Bueno, der sich am Vortrag ins Krankenhaus begeben musste, übernahm kurzerhand die Spanisch-Übersetzerin Frau T. Huidobro alleine den Vortrag "Baubiologie in Spanien", den sie im Sinne von M. Bueno hervorragend meisterte.

Der Samstag Abend war dem "Elektrosmog" gewidmet, an dem Prof. Franz Adlkofer seine "Reflex-Studie" vorstellte. Seine Erkenntnisse geben erneut Anlass, über die Elektrosmogproblematik nachzudenken. Dass er dafür teilweise von der strahlungsverursachenden, nur an Profit denkende, Branche angefeindet wird, wundert nicht.

Der Sonntag wird in den letzten Jahren - egal wie interessant die Vorträge und das Programm sind - von weitaus weniger Teilnehmer, die zwar die gesamte Tagungsgebühr bezahlt haben, besucht. Spielen die Kosten für eine weitere Übernachtung hier wirklich die tragende Rolle? Es ist immer schade, dass die ebenfalls hervorragenden Referenten am Sonntag Morgen weniger Interesse genießen. Leider sind aber auch hier die Zeiten, in denen Prof. Herbert König als langjähriger Abschlussredner, die Zuhörer bis zur letzten Minute fesselte und keiner vorzeitig aufbrach, vorbei.

Verpasst haben jedenfalls diejenigen, die am Samstag Abend schon abreisten, sehr viel. Zum Beispiel "die neuen Erkenntnisse über die Gitterstrukturen" von Dipl.-Math. Claus Piontzik. Prof. Eberhard Beindl aus Salzburg - ein Verfechter der physikalischen Radiästhesie nach Reinhard Schneider - zeigte uns die "verborgenen Geheimnisse römischer Münzen", alle untermauert mit gefundenen Einstellwerten für die Lecherantenne. Ein Leckerbissen für alle Lecherantennen- und Reinhard-Schneider-Fans. Wer das Glück hatte, noch eine der wenig vorhandenen Broschüren zu erwerben, ist jetzt in Besitz einer hervorragenden Dokumentation und gleichzeitig einer echten römischen Münze für Übungs-. und Forschungszwecke. Für das demnächst mit Prof. Eberhard Beindl bei uns stattfindende, verlängerte Wochenendseminar bietet auch dieses Thema sicher genug Diskussionsstoff.

Zum Abschluss ließ es sich der 1. Vorsitzende Joachim Götz nicht nehmen, kurz über die neuesten Forschungen mit der "Homöopathie-Messkammer" zu berichten. Hier ergaben sich in den letzten Monaten völlig neue Messergebnisse und neue Interpretationen. Dr. Hartmann, Joachim Götz und Franz-Karl Langer haben vor vielen Jahren diese Messanordnung zum Patent angemeldet. Die neuen Erfahrungen mit mehreren Messanordnungen regen an, weiter und dauerhaft zu forschen. Joachim Götz bedankte sich im Schlusswort bei allen Mitwirkenden und Teilnehmer recht herzlich.
     
Im vollbelegten Foyer der Stadthalle waren dieses Jahr wieder zahlreiche Aussteller zum Thema "gesund Wohnen und Schlafen" oder "gesundes und belebtes Wasser" vertreten. Von Wasservitalisierungsgeräten über Nahrungsergänzungsmittel, gesunden Bettsystemen, gesunden Bürostühlen, strahlungsarmen Lampen bis hin zur Fachliteratur, Messgeräten für die Bau- und Elektrobiologie war die alternative Gesundheitsbranche vertreten.

Zum 50jährigen Jubiläum in zwei Jahren werden schon heute Vorbereitungen für eine große internationale Tagung (20.-22. Mai 2011) und eine Expertentagung für Radästheten (November 2011) getroffen. Der Termin für die Frühjahrstagung im nächsten Jahr steht auch schon fest: 26. - 28. März 2010. Veranstaltungsort wird auch bei diesen beiden Veranstaltungen traditionsgemäß die Eberbacher Stadthalle (ehemals Kurshaus) sein. Bitte jetzt schon vormerken.



 

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