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100 Jahre Dr. H.

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in memoriam
Dr. Ernst Hartmann
zum 100. Geburtstag


Kurzfassung, (ausführlich in WBM 4-2015)

Am 10. November 2015 war der 100. Geburtstag von Dr. Ernst Hartmann. Ein  bedeutungsvoller Gedenktag, um nochmals sein Lebenswerk zu würdigen und in Erinnerung zu rufen. Viele Mitglieder des Forschungskreises, Freunde und Einwohner von Eberbach und Waldkatzenbach, die ihn persönlich kannten, erinnern sich gerne an ihn und berichten noch heute über viele schöne Erlebnisse mit diesem großen Arzt, Forscher und Pionier der Geobiologie.

Bereits in jungen Jahren kam Dr. Hartmann durch den alten Wassermeister von Eberbach im Höllgrund mit der Wünschelrute in Berührung und dieses Phänomen lies ihn auch während seines Medizinstudium in Mannheim und Jena nicht mehr los. So war es zwangsläufig, dass er Zusammenhänge zwischen Krankheit und Standort erkannte und weiter verfolgte. Bereits 1951 gründete er den „Arbeitskreis für Geopathie" und führte jährliche Tagungen durch. Dr. Hartmann entdeckte das „Global-Netz-Gitter" heute auch „Hartmann-Gitter" nach ihm benannt. Die ersten Wünschelrutenkurse wurden in Eberbach durchgeführt.

1961 ging aus diesem Arbeitskreis für Geopathie der Forschungskreis für Geobiologie e.V. hervor, dessen Vorsitzender bzw. Ehrenvorsitzender Dr. Hartmann bis zu seinem Tode am 23. Oktober 1992 war. Seit 1967 wird die Schriftreihe „Wetter-Boden-Mensch" herausgegeben. Ziel war es die Geobiologie weiter zu verbreiten und allgemein die wissenschaftliche Akzeptanz der Geobiologie bzw. Geopathie zu erreichen.

Wir haben Dr. Ernst Hartmann als nimmermüden, bescheidenen Arzt, Forscher und liebenswerten Menschen in Erinnerung, für den die Geobiologie und der Forschungskreis über ein halbes Leben lang im Mittelpunkt stand. Seine Familie musste immer zurück stehen. Tage und Nächte verbrachte er neben seiner Praxistätigkeit im Forschungshaus, forschte und schrieb Fachartikel und Bücher. Er nahm viele Strapazen und Beleidigungen auf sich, die ihm als „Arzt mit der Wünschelrute" in einer Kleinstadt entgegenschlugen, doch seine Erfolge gaben ihm Recht.

Mit einem Tierarzt aus Waldbrunn gründete er die 1. Deutsche Stutenmilchfarm und führte fortan bei gewissen Leiden von der Krankenkassen anerkannte Stutenmilchkuren in Walkatzenbach durch. Das war auch der Ausschlag für den Kauf der damaligen Pension „Adler" und dem direkt danebengelegenen, späteren Forschungshaus. Waldkatzenbach entwickelte sich daraufhin zum Zentrum der Geobiologie und des Seminarbetriebs. Bis zur Schließung des ADLERS im Jahr 2005 wurden alle Seminare hier durchgeführt unter gastronomischer Leitung von Robert Hartmann, einem seiner Söhne.

Aus der alten chinesischen Lehre des Yin und Yang hatte Dr. Hartmann den Schlüssel gefunden, der vieles nicht nur in der Radiästhesie und Geobiologie, sondern auch aus dem täglichen Leben, auf einfachste Weise erklärt. Der Verhaltensforschung am Patienten und am Rutengänger widmete Dr. Hartmann intensiv seine letzten Lebensjahre. Als letztes Werk seiner schöpferischen Kraft hinterließ er uns „Über Konstitutionen YIN YANG und Reaktionstypen" in zwei Bänden.

Über 23 Jahre müssen wir im Forschungskreis nun schon ohne ihn auskommen.  Bis heute ist garantiert, dass Erfahrungsschatz und die Thesen von Dr. Hartmann weiter in der Ausbildung und Schulung das Hauptaugenmerk sind, die Schlafplatz- bzw. Zimmeruntersuchungen heute noch wie zu seinen Lebzeiten genauso durchgeführt werden (mit Ausnahme neu hinzugekommener techn. Messungen). Zwei von drei Vorstandsmitgliedern und der eine oder andere Seminarleiter haben die Praxis der Geobiologie von Dr. Hartmann noch persönlich gelernt und mit ihm jahrelang zusammengearbeitet. Aber diese Ära wird früher oder später auch einmal zu Ende gehen und deshalb ist es wichtig, diesen Erfahrungsschatz möglichst vielen zugänglich zu machen.

Wie in vielen Vereinen sind die Mitgliederzahlen auch beim Forschungskreis rückläufig. Dennoch gibt es in unserem Kreis noch genügend Mitstreiter und Überzeugte, die alles daran setzen, das Lebenswerk von Dr. Ernst Hartmann fortzuführen und weiter zu verbreiten. Wir danken allen unseren Mitgliedern und Freunden der Geobiologie für die bisherige und auch zukünftige Unterstützung.

Für den Vorstand
Roland Wirth, Geschäftsführer


 

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